Einsatzmöglichkeiten Wirtschaftsmediation / Wirtschaftsmoderation

Innerhalb von Wirtschaftsunternehmen:

  • Streitigkeiten innerhalb der Geschäftsleitung
  • Konflikte zwischen Mitarbeitern und Führungskraft
  • Kompetenzgerangel zwischen Mitarbeitern gleicher Hierarchiestufe
  • Blockierende Konflikte in Projektgruppen
  • Auseinandersetzungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat
  • Betriebliche Umstrukturierungen und die Folgen
  • Konflikte in Familienunternehmen

Zwischen Wirtschaftsunternehmen:

  • Streitigkeiten zwischen Unternehmen
  • Konflikte zwischen Herstellern und Lieferanten
  • Kompetenzgerangel und Machtansprüche nach Fusionen
  • Konflikte zwischen Unternehmen und Kunden

Vorteile:

  • Es ist kostengünstig:
    Mediationsverfahren sind in der Regel erheblich günstiger als Gerichtsverfahren über mehrere Instanzen. Das unbürokratische Verfahren spart Zeit und damit Geld. Zum Vergleich: Laut IHK HH liegen die Kosten für eine Mediation bei einem Streitwert von 100.000,-- Euro zwischen 1.200,-- und 2.800,-- Euro, die Prozesskosten belaufen sich auf über 20.000,-- Euro für die 1. und 2. Instanz. Bei einem Streitwert von 1 Mio. lägen die Kosten für eine Mediation wieder zwischen 1.200,-- und 2.800,-- Euro, die Kosten für die 1. und 2. Instanz vor Gericht bereits bei knapp 80.000,--. Geschäftsbeziehungen werden berücksichtigt.
  • Es ist schnell:
    Mediationsverfahren kennen keine zweite Instanz und können oft ohne umfangreichen Schriftverkehr mit einem Vergleich beendet werden. Es kann zeitnah eingesetzt werden, ist unbürokratisch und ökonomisch, schnell und effizient.
  • Geschäftsbeziehungen werden aufgearbeitet und verbessert:
    Durch die gemeinsame Aufarbeitung des Konflikts und die Erarbeitung von Lösungen kommt es zu einer einvernehmlichen Streitbeilegung. Dies ist die Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit ohne einschränkende Vorbelastungen.
  • Es ist vertraulich:
    Mediationsverfahren sind streng vertraulich im Gegensatz zu den meisten Gerichtsverfahren. So können Konflikte unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigelegt werden.
  • Das Verfahren ist interessengerecht und flexibel:
    Während der Mediation können weitere Themen behandelt werden, bei Gericht wird nur das im Vorfeld berücksichtigte verhandelt. So können interessengerecht und flexibel für alle Problemstellungen vorteilhafte Lösungen gefunden werden.

Und das bedeutet: Es gibt keine Verlierer.
Ganz im Gegenteil, durch dieses Verfahren wird häufig eine Verbesserung und Stabilisierung der geschäftlichen Beziehungen durch einen gelungenen Interessenausgleich erreicht!